The Silent Gallery
Zwischenkapitel · Eine persönliche Geschichte

Bevor ich Duchamp kannte

Wie ein Missverständnis, ein Gespräch und ein bereits vollendetes Werk mir zeigten, welche künstlerische Haltung längst in meiner eigenen Arbeit steckte.

The Hidden VersesGedichte · Jazz · Website · Booklet
Marcel DuchampFountain · Readymades · ein neuer Blick

Ein Werk vor der Begegnung

Die Begegnung mit Marcel Duchamps Fountain begann für mich nicht in einem Museum. Sie begann auch nicht mit einem kunsthistorischen Interesse an den Readymades. Sie begann mit einem Missverständnis – und mit einem Werk, das ich zu diesem Zeitpunkt bereits selbst geschaffen hatte.

Ich hatte gerade The Hidden Verses beendet. Das Projekt interpretierte Gedichte deutscher Dichter musikalisch neu und überführte sie in den Jazz. Aber es war für mich nie nur eine Sammlung von Songs oder ein gewöhnliches Album. Von Anfang an dachte ich das Projekt als ein größeres Ganzes.

Zur Musik gehörte eine eigene Website, die das Projekt begleitete. Dort konnten die Songs gehört und weitere Inhalte entdeckt werden. Über einen Newsletter informierte ich Menschen über das Projekt. Außerdem gestaltete und verteilte ich ein Booklet. Hinzu kamen Verweise auf andere Webseiten, beispielsweise auf Wikipedia, über die man mehr über die ursprünglichen Gedichte, ihre Autoren und ihren historischen Zusammenhang erfahren konnte.

Musik, Texte, Gestaltung, Website, Booklet, Newsletter und weiterführende Informationen bildeten verschiedene Zugänge zu demselben Werk. Man konnte die Musik einfach hören. Man konnte aber auch tiefer in das Projekt einsteigen, Zusammenhänge entdecken und den Ursprüngen der Songs folgen.

Startseite von The Hidden Verses mit Projektbeschreibung und dem Cover Artwork, das die Band bei einem Auftritt im Baltic Lounge Lizard zeigt
The Hidden Verses · Begleitende Website und Cover Artwork
Übersicht über das vollständige Booklet von The Hidden Verses mit Cover, Gedichten, Begleittexten und Porträts der Dichter
The Hidden Verses · Das vollständige Booklet als zusammenhängende visuelle Komposition

Etwas sollte verborgen bleiben

Die Gedichte hinter den Songs wollte ich nicht von vornherein vollständig erklären. Mir war wichtig, den Menschen nicht vorzuschreiben, wie sie das Projekt verstehen sollten. Sie sollten selbst etwas entdecken können.

Titel und Inhalte konnten bei jemandem, der das jeweilige Gedicht bereits kannte, eine Art Déjà-vu auslösen. Vielleicht entstand zunächst nur das Gefühl, einem Gedanken, einem Bild oder einer Formulierung schon einmal begegnet zu sein. Wer diesem Gefühl folgte, konnte neugierig werden und nach der Herkunft des Songs suchen. Über die Website, das Booklet und die weiterführenden Verweise ließ sich dann eine weitere Ebene des Projekts erschließen.

Wer die Gedichte nicht kannte oder nicht nach ihnen suchte, konnte die Songs trotzdem als Musik erleben. Das Werk verlangte nicht von jedem Menschen dieselbe Form der Aufmerksamkeit. Es bot unterschiedliche Tiefen an.

Während der Entstehung von The Hidden Verses erzählte ich einer Bekannten von diesem Konzept. Ich beschrieb ihr die Vielschichtigkeit des Projekts und erklärte, dass ich mich nicht vollständig erklären wollte. Die Menschen sollten selbst herausfinden können, dass sich hinter den Songs Gedichte verbargen. Vielleicht würde bei einigen eine Neugier entstehen, die sie dazu brachte, nach den Ursprüngen der Songs zu suchen.

„Das macht doch niemand.“

„Doch. Ich würde so etwas machen. Und für Menschen wie mich habe ich diese Songs geschrieben.“

Dieser Satz beschreibt im Nachhinein einen wesentlichen Teil meiner künstlerischen Haltung. Ich wollte kein Werk schaffen, das nur dann funktioniert, wenn man alle seine Hintergründe kennt. Aber ich wollte auch kein Werk schaffen, das sich beim ersten Hören vollständig erklärt und danach nichts mehr zu entdecken bietet.

Die Songs sollten eine Oberfläche besitzen, unter der weitere Schichten lagen. Manche Menschen würden einfach die Musik hören. Andere würden etwas wiedererkennen. Einige würden vielleicht einer Ahnung folgen, nachforschen und Verbindungen entdecken. Für diese Menschen hatte ich das Projekt gemacht – für Menschen, die Freude daran haben, einer Spur zu folgen.

Damals dachte ich dabei weder an Marcel Duchamp noch an Konzeptkunst oder Readymades. Ich kannte Duchamps Geschichte nicht. Die Idee zu The Hidden Verses war unabhängig davon entstanden.

Die erwartete Ablehnung

Nachdem das Projekt fertiggestellt war, präsentierte ich es meinem Schwiegervater. Im Zusammenhang mit dieser Präsentation äußerte er den Wunsch, mit mir über unterschiedliche Möglichkeiten zu sprechen, Kunst zu verstehen.

Seine genaue damalige Wortwahl erinnere ich heute nicht mehr sicher. Bei mir kam jedoch sinngemäß an, dass wir beide offenbar ein grundlegend anderes Verständnis davon hätten, was Kunst sei.

Ich verstand diese Bemerkung als Ankündigung einer Ablehnung. Ich nahm an, er betrachte das, was ich geschaffen hatte, nicht als Kunst. In meiner Vorstellung wollte er mir erklären, warum mein Projekt seinem Kunstverständnis nicht entsprach.

Diese Bedeutung lag aber offenbar weniger in seinen Worten als in meiner eigenen Erwartung. Weil ich mit Ablehnung rechnete, hörte ich Ablehnung.

Ich wollte auf das bevorstehende Gespräch vorbereitet sein. Ich wollte nicht sprachlos dastehen, falls ich erklären oder sogar verteidigen musste, warum ich The Hidden Verses als künstlerisches Werk verstand. Deshalb wandte ich mich an Florian, den Bassisten meiner Band. Florian hatte Kunst studiert. Von ihm erhoffte ich mir Wissen und Argumente, mit denen ich meine eigene Position besser verstehen und formulieren konnte.

Die Geschichte von Fountain

Florian erzählte mir von Marcel Duchamp, seinen Readymades und der Geschichte von Fountain.

Dabei begegnete mir nicht einfach nur die bekannte Geschichte eines Urinals, das zum Kunstwerk erklärt worden war. Entscheidend war für mich die Komplexität des gesamten Vorgangs. Das ausgewählte Objekt war nur ein Bestandteil davon. Hinzu kamen die Signatur, die Einreichung zu einer Ausstellung, die Ablehnung, die Fotografie von Alfred Stieglitz, die Veröffentlichungen und die öffentliche Auseinandersetzung, die daraus entstand.

Das Werk erschöpfte sich nicht in dem Gegenstand. Die Auswahl des Gegenstands, seine Versetzung in einen anderen Zusammenhang, die institutionelle Reaktion und die anschließende Veröffentlichung gehörten für mich zu einem größeren Ganzen.

Meine erste Reaktion darauf war Faszination.

Mich faszinierte, dass andere Menschen ebenfalls solche komplexen Gedanken entwickelt und tatsächlich umgesetzt hatten. Natürlich konnte man vermuten, dass es solche Ideen irgendwo gab. Aber mir war bis dahin noch nie eine so bewusst und so konkret begegnet.

Zum ersten Mal sah ich ein kunsthistorisches Beispiel dafür, dass sich ein Werk nicht in einem einzelnen Bild, einem Gegenstand oder einem Musikstück erschöpfen musste. Auch die Idee, die Auswahl, der Zusammenhang, die Präsentation, die Reaktionen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Bestandteilen konnten zum Werk gehören.

Duchamps Fountain gab mir damit nicht die Idee für The Hidden Verses. Mein Projekt war zu diesem Zeitpunkt bereits entstanden und abgeschlossen. Ich hatte von Duchamp nichts gewusst.

Aber durch Florian und die Geschichte von Fountain konnte ich im Nachhinein etwas in meiner eigenen Arbeit erkennen, für das mir zuvor die Begriffe und die kunsthistorischen Bezugspunkte gefehlt hatten.

Marcel Duchamps Fountain, ein umgedrehtes und mit R. Mutt signiertes Urinal, fotografiert 1917 von Alfred Stieglitz
Marcel Duchamp · Fountain, 1917 · Fotografie: Alfred Stieglitz · gemeinfrei · Quelle: Wikimedia Commons
Seite fünf der Zeitschrift The Blind Man Nummer 2 von 1917 mit dem Beitrag The Richard Mutt Case
The Blind Man, Nr. 2 · „The Richard Mutt Case“ · New York, Mai 1917 · Seite 5 · gemeinfrei · Quelle: Thomas J. Watson Library, The Metropolitan Museum of Art

Eine nachträgliche Verwandtschaft

Die erste Parallele lag im Gesamtkonzept.

The Hidden Verses bestand nicht nur aus Musik. Die Gedichte, meine musikalischen Interpretationen, die Aufnahmen, das Booklet, die Website, der Newsletter und die Verweise auf weiterführende Inhalte gehörten zusammen. Die Bedeutung des Projekts entstand aus den Beziehungen zwischen diesen Bestandteilen.

Es war ein medienübergreifendes Werk. Man konnte es hören, lesen, betrachten, physisch in den Händen halten und über zusätzliche Quellen weiter erkunden. Keine einzelne Komponente bildete für sich allein das gesamte Projekt ab.

Auch bei Fountain faszinierte mich nicht das Urinal als isolierter Gegenstand. Mich beschäftigte die gesamte Handlung, die sich um diesen Gegenstand entwickelt hatte. In beiden Fällen lag ein wesentlicher Teil des Werks in den Beziehungen zwischen verschiedenen Elementen.

Eine zweite Parallele bestand in der Verwendung von etwas bereits Vorhandenem.

Duchamp hatte einen existierenden Gegenstand ausgewählt und ihn durch diese Auswahl, durch die Signatur und durch den neuen Zusammenhang verändert. Bei The Hidden Verses hatte ich mit bereits existierenden Gedichten gearbeitet.

Die Gedichte stammten nicht von mir. Ich hatte sie nicht geschrieben und wollte sie mir nicht als eigene Texte aneignen. Aber ich hatte sie ausgewählt, musikalisch interpretiert und in einen neuen Zusammenhang überführt. Durch Musik, Gestaltung und die medienübergreifende Präsentation entstand aus dem vorhandenen Material etwas, das es zuvor in dieser Form nicht gegeben hatte.

Deshalb wäre es zu einfach, The Hidden Verses als musikalisches Readymade zu bezeichnen. Die Gedichte wurden nicht lediglich ausgewählt und unverändert präsentiert. Sie wurden interpretiert und in Musik überführt. Dennoch erkannte ich eine verwandte Haltung: Etwas Vorgefundenes konnte der Ausgangspunkt einer eigenständigen künstlerischen Handlung sein.

Kunst musste nicht bedeuten, jedes verwendete Element aus dem Nichts selbst zu erschaffen. Auch das Auswählen, Verbinden, Übersetzen, Interpretieren und Einordnen konnte schöpferisch sein.

Die Gedichte waren bereits da. Aber das Werk, das aus ihnen, der Musik, dem Booklet, der Website und allen weiteren Bestandteilen entstand, hatte es vorher nicht gegeben.

Das Gespräch, bei dem ich nicht wusste, was mich erwartete

Durch das Gespräch mit Florian fühlte ich mich auf das angekündigte Gespräch mit meinem Schwiegervater besser vorbereitet. Die Geschichte von Duchamp hatte mich beruhigt. Sie hatte mir gezeigt, dass komplexe, medienübergreifende Kunstkonzepte und die Arbeit mit bereits vorhandenem Material keine abwegigen Gedanken waren.

Doch das Gespräch mit meinem Schwiegervater verlief vollkommen anders, als ich erwartet hatte.

Er lehnte meine Arbeit nicht ab. Im Gegenteil: Er wertschätzte sie außerordentlich.

Offenbar hatte er mit seiner ersten Äußerung nicht sagen wollen, dass er mein Projekt nicht als Kunst ansah. Seine Absicht war wohl eher gewesen, mit mir über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu sprechen, was man als Kunst betrachten kann.

Er hatte in meiner Arbeit jemanden erkannt, der ebenfalls über den Tellerrand schaute. Darüber wollte er mit mir sprechen.

Was ich als angekündigte Zurückweisung verstanden hatte, war in Wirklichkeit eine Einladung zum Austausch gewesen. Er wollte mir den Kunstcharakter meiner Arbeit nicht absprechen. Er hatte in ihr etwas gesehen, das ihn interessierte und das eine Verbindung zwischen unseren unterschiedlichen Sichtweisen herstellen konnte.

Ausgerechnet meine Erwartung, nicht verstanden zu werden, führte damit zu einer Begegnung, durch die ich mich und meine Arbeit besser verstand.

Was sich im Nachhinein zusammenfügt

Die Geschichte besitzt für mich heute mehrere Wendungen.

Zunächst hatte ich ein komplexes, medienübergreifendes Werk geschaffen, ohne es mit Duchamp, den Readymades oder der Konzeptkunst in Verbindung zu bringen.

Während der Arbeit daran hatte ich bereits eine eigene Haltung formuliert: Ich wollte nicht alles erklären. Ich wollte Raum für Neugier lassen. Manche Menschen sollten selbst entdecken können, dass hinter den Songs Gedichte standen und dass sich hinter der Musik weitere Ebenen öffneten.

Dann erwartete ich, mein Schwiegervater werde genau diesem Werk den Kunstcharakter absprechen. Um mich gegen diese vermeintliche Ablehnung verteidigen zu können, suchte ich das Gespräch mit Florian.

Durch Florian begegnete mir Fountain. Die Geschichte des Werks faszinierte mich, weil ich darin zum ersten Mal bewusst sah, dass ein komplexes Geflecht aus Idee, Objekt, Handlung, Kontext und Reaktion selbst zum Kunstwerk werden konnte.

In diesem Moment erkannte ich nachträglich Parallelen zu The Hidden Verses. Nicht weil ich Duchamp nachgeahmt hatte, sondern gerade weil ich ihn nicht gekannt hatte. Ich hatte auf meinem eigenen Weg eine Arbeitsweise entwickelt, die sich plötzlich mit einer viel größeren kunstgeschichtlichen Welt verband.

Und schließlich stellte sich heraus, dass die befürchtete Ablehnung nie existiert hatte. Mein Schwiegervater hatte mein Werk nicht herabsetzen wollen. Er hatte darin jemanden erkannt, mit dem er über ein erweitertes Verständnis von Kunst sprechen konnte.

Ich hatte Duchamp also nicht gebraucht, um The Hidden Verses zu erschaffen. Ich brauchte die Begegnung mit Fountain, um im Nachhinein zu verstehen, welche künstlerische Haltung bereits in meinem eigenen Projekt steckte.

Die spätere Rückkehr der Besen

Joseph Beuys und seine beiden Besen spielten bei diesem Erlebnis zunächst keine Rolle.

Als Florian mir von Duchamp erzählte, dachte ich nicht an die Ausstellung zurück, in der mir Jahre zuvor Silberbesen und Besen ohne Haare begegnet waren. Die Verbindung zwischen beiden Werken entstand erst später, als wir für The Silent Gallery ein Brainstorming machten und die Kunstwerke sammelten, die in meinem Leben eine Bedeutung erhalten hatten.

Erst im Rückblick zeigte sich eine weitere, unerwartete Linie.

Mehr als zwanzig Jahre zuvor hatte ich vor den Besen gestanden und nicht verstanden, wie jemand solche Gegenstände als Kunst bezeichnen konnte. Damals galten für mich vor allem gegenständliche, handwerklich erkennbare Bilder und Skulpturen als Kunst. Der Gedanke, dass ein alltäglicher Gegenstand durch Auswahl, Zusammenhang und künstlerische Setzung Teil eines Kunstwerks werden konnte, war mir fremd geblieben.

Später hatte ich selbst ein Werk geschaffen, dessen Bedeutung sich nicht allein in einem einzelnen Gegenstand oder Medium finden ließ. Ich hatte vorhandene Texte ausgewählt, neu interpretiert und mit Musik, Gestaltung, Website, Booklet und weiterführenden Informationen verbunden.

Das bedeutet nicht, dass ich während der Arbeit an The Hidden Verses unbewusst an Beuys oder Duchamp gedacht hätte. Ich kannte die Verbindung zu Duchamp noch nicht, und die Besen kamen mir dabei nicht in den Sinn.

Erst unser späteres Brainstorming machte sichtbar, wie sich diese Begegnungen über die Jahre hinweg miteinander verbinden ließen: zuerst meine entschiedene Ablehnung der Besen, dann meine eigene medienübergreifende Arbeit, anschließend die Begegnung mit Duchamp und schließlich der rückblickende Blick auf meinen persönlichen Weg.

Die Verbindung zwischen Beuys und Duchamp ist deshalb keine Erinnerung an einen damaligen Gedanken. Sie ist eine Erkenntnis der Gegenwart.

Künstlerische Bildvariante: Ein Museumsbesucher steht in einem hohen Ausstellungsraum vor zwei angestrahlten Besen
Silberbesen und Besen ohne Haare · Künstlerische Bildvariante zu meiner damaligen Begegnung · keine Abbildung des Originalwerks

Für Menschen, die einer Spur folgen

Vielleicht liegt darin auch die engste Verbindung zwischen The Hidden Verses und The Silent Gallery.

Beide Projekte beginnen mit etwas, das für sich allein bestehen kann. Ein Song kann als Song gehört werden. Ein Bild kann als Bild betrachtet werden. Doch hinter der ersten Begegnung öffnen sich weitere Räume.

Wer neugierig wird, kann nach den ursprünglichen Gedichten suchen. Wer einem Kunstwerk länger folgt, kann seine persönliche Geschichte, seinen historischen Zusammenhang, die daraus entstandenen Fragen, neue Bilder und schließlich einen Song entdecken.

Nicht jeder Mensch wird all diesen Spuren folgen. Das muss auch nicht geschehen.

Aber manche werden ein Déjà-vu erleben. Manche werden spüren, dass hinter dem unmittelbar Sichtbaren oder Hörbaren noch etwas anderes liegt. Manche werden anfangen zu suchen.

The Silent Gallery

Für diese Menschen entstehen die Projekte.
Für Menschen wie mich.